TERMINE & LESUNGEN
Ralph Dutli
Termine & Lesungen
Romanautor, Lyriker, Essayist, Biograph, Übersetzer und Herausgeber
© Ralph Dutli 2020
HEIDELBERG-EMMERTSGRUND, 25. Oktober 2020, 17 Uhr Bürgerhaus, Forum 1. Im Rahmen einer Solidaritätsveranstaltung mit den friedlich protestierenden Frauen von Minsk (Belarus) lese ich aus meinem Roman Soutines letzte Fahrt (Wallstein Verlag). Der Maler Chaim Soutine (1893-1943) wurde in Smilowitschi bei Minsk geboren, verbrachte sein Malerleben ab 1913 in Paris und starb 1943 während der deutschen Besatzung Frankreichs. Heute gehört er zu den großen Malern des 20. Jahrhunderts, laut Alberto Giacometti ist er vielleicht „der bedeutendste unter ihnen“. „Ein Roman über Kindheit, Krankheit und Kunst. Über die Wunden des Exils, die Ohnmacht des Buchstabens und die überwältigende Macht der Bilder.“ ZÜRICH, 1. November 2020, 17 Uhr KulturAtelier Arina Kowner, Oberdorfstraße 2. „Und lern beim Stern, der weiss / was es bedeutet: Licht“ Texte von Ossip Mandelstam Der Literaturnobelpreisträger Joseph Brodsky bezeichnete ihn als „modernen Orpheus“: Der 1891 in Warschau geborene, 1938 im Gulag ums Leben gekommene russisch- jüdische Dichter Ossip Mandelstam zählt zu den bedeutendsten lyrischen Stimmen des 20. Jahrhunderts. Als politisch Verfolgter, der sein entlarvendes Epigramm auf den „Seelenverderber“ Stalin mit dem Leben bezahlte, verdankt er seinen Weltruhm auch den Memoiren „Das Jahrhundert der Wölfe“ seiner Witwe Nadeschda Mandelstam, die seine Gedichte auswendig lernte, um sie vor dem Zugriff von Stalins Häschern zu bewahren. Mitten in den Revolutionswirren schrieb er: „In der Sowjetnacht werde ich beten / für das selige, sinnlose Wort“. Heute gilt er als Klassiker der russischen Moderne. Als Biograph, Herausgeber und Übersetzer des Gesamtwerks lese ich ausgewählte Texte aus der 1985 bis 2000 im Zürcher Ammann-Verlag erschienenen Mandelstam- Ausgabe, aber auch aus den seither aufgetauchten Jugendgedichten (Mandelstam, Heidelberg, Wallstein Verlag 2016) und aus Texten, die der Musik gewidmet sind. Eine Veranstaltung von Omanut. Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz und KulturAtelier Arina Kowner. FRAUENFELD (Schweiz), 2. November 2020, 18 Uhr 30 Saal der Kantonsbibliothek Thurgau in Frauenfeld, Promenadenstrasse 12. Ich lese aus meinem neuen Buch Das Gold der Träume, das im August 2020 erscheint (Wallstein Verlag, Göttingen). Details und weitere Termine folgen. „Zu allen Zeiten wurde Gold als unzerstörbares, ‚ewiges‘ Metall begehrt und verehrt. Gold leuchtet in den Religionen und Mythen, in Märchen, Kunst und Literatur. Es ist Symbol für Glanz und Gier, Macht und Magie. Im Umgang mit ihm zeigt sich der Mensch mit seinen geistigen Höchstleistungen und Träumen – und den Abgründen zerstörerischer Leidenschaften. Gold ist Gift und Gnade, Geißel und Glück.“ SCHAFFHAUSEN, 3. November 2020, 19 Uhr 30 Stadtbibliothek, Münsterplatz 1. Eine Veranstaltung im Rahmen der Schaffhauser Buchwoche. Ich lese aus meinem neuen Buch Das Gold der Träume (Wallstein Verlag, Göttingen). „Zu allen Zeiten wurde Gold als unzerstörbares, ‚ewiges‘ Metall begehrt und verehrt. Gold leuchtet in den Religionen und Mythen, in Märchen, Kunst und Literatur. Es ist Symbol für Glanz und Gier, Macht und Magie. Im Umgang mit ihm zeigt sich der Mensch mit seinen geistigen Höchstleistungen und Träumen – und den Abgründen zerstörerischer Leidenschaften. Gold ist Gift und Gnade, Geißel und Glück.“ HEILBRONN, 2. Dezember 2020, 19 Uhr Hochschule Heilbronn, Bildungscampus Gebäude T, Raum TV50. . Ich lese aus meinem neuen Buch Das Gold der Träume, das im August 2020 erscheint (Wallstein Verlag, Göttingen). Details und weitere Termine folgen. „Zu allen Zeiten wurde Gold als unzerstörbares, ‚ewiges‘ Metall begehrt und verehrt. Gold leuchtet in den Religionen und Mythen, in Märchen, Kunst und Literatur. Es ist Symbol für Glanz und Gier, Macht und Magie. Im Umgang mit ihm zeigt sich der Mensch mit seinen geistigen Höchstleistungen und Träumen – und den Abgründen zerstörerischer Leidenschaften. Gold ist Gift und Gnade, Geißel und Glück.“ OLDENBURG, 7. Dezember 2020, 10-12 Uhr Ringvorlesung Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, in Kooperation zwischen dem Institut für Philosophie und dem C3L-Center für lebenslanges Lernen mit der Karl-Jaspers-Gesellschaft (Online) „Schreiben im Exil. Heine und die Folgen Im Gespräch mit Prof. Matthias Bormuth schildere ich die Exile der russischen Dichter Marina Zwetajewa (1892-1941) und Joseph Brodsky (1940-1996) in Berlin, Prag und Paris bzw. New York und ihre Folgen für ihr eigenes Werk wie für die russische Dichtung des 20. Jahrhunderts. Das Gespräch wird im Studio des Oldenburger Fernsehkanals Oeins aufgezeichnet und den angemeldeten Gasthörenden zur Verfügung gestellt. [klick]
Archivliste der Veranstaltungen 2015 – 2020
2003 – 2014
Die drei Lesungen in der Schweiz müssen wegen Corona-Restriktionen abgesagt werden.