Ralph Dutli
© Ralph Dutli 2021
Romanautor, Lyriker, Essayist, Biograph, Übersetzer und Herausgeber
TERMINE & LESUNGEN
SCHWÄBISCH HALL, 8. August 2021, 17 Uhr (aus Coronagründen vom 20. Juni auf den 8. August verschoben) Garten des Dieter-Franck-Hauses, Oberlimpurg 1 Veranstaltungsreihe „Format: Lyrik“ [Flyer]: Gespräch mit Dorothea Franck, mit Lesungen aus meinen eigenen Gedichten und Übertragungen aus dem Russischen, Französischen, Okzitanischen, Englischen usw. Auch der neu erschienene Band „Marina Zwetajewa: Lob der Aphrodite. Gedichte von Liebe und Leidenschaft“ (Wallstein Verlag) wird vorgestellt. WITTENBERG, 24. September 2021, 18 Uhr Historisches Rathaus der Lutherstadt Wittenberg, Markt 26. Verleihung des Deutschen Sprachpreises 2021 der Henning-Kaufmann-Stiftung an Ralph Dutli [klick]. Laudatio: Dr. Michael Knoche (Weimar). Meine Dankesrede trägt den Titel: "Joseph der Träumer, der bunte Rock der Poesie und eine Liebeserklärung". (Teilnahme auf Einladung, aus Corona-Gründen voraussichtlich nicht öffentlich). PARIS, 7. Oktober 2021, 19 Uhr Musée d'Art et d'Histoire du Judaïsme (MAHJ), 71 Rue du Temple, Paris 3e Arrondissment (Marais-Viertel) Lesung und Gespräch über meinen Roman Soutines letzte Fahrt (Wallstein Verlag), bzw. die französische Ausgabe Le dernier voyage de Soutine (Éditions Le Bruit du temps), die in der französischen Presse stark beachtet wurde. Eine zweiteilige Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Chagall, Modigliani, Soutine ... Paris pour École, 1905-1940“ (3. Juni bis 31. Oktober 2021) mit über 130 Exponaten, während das Musée de l'Orangerie die große Ausstellung „Chaïm Soutine / Willem de Kooning“ zeigt (10. September 2021 bis 10. Januar 2022). [klick] FREIBURG I.BR., 14. Oktober 2021, 19 Uhr 30 Humboldtsaal im Freiburger Hof, Humboldtstraße 2 Ralph Dutli liest Gedichte von Marina Zwetajewa aus dem Band Lob der Aphrodite (Wallstein Verlag), der russische Pianist Igor Kamenz spielt Stücke aus Modest Mussorgskijs „Bilder einer Ausstellung“. Eine Veranstaltung des Zwetajewa-Zentrums für russische Kultur Freiburg i.Br. [klick] Marina Zwetajewa ist eine der großen Liebesdichterinnen der Weltliteratur, voller „Maßlosigkeit in einer auf Maß bedachten Welt“. Dass sie dem uralten Gegenstand völlig neue, unerhörte Klänge – und Klagen – abgewinnt, macht sie zu einem poetischen Phänomen. Wer aber in ihren Liebesgedichten Idyllen sucht, muss fehlgehen. Sie sind oft eine Abrechnung mit der Liebe und mit sich selbst – schonungslos, unerschrocken. In einem Brief nennt sie die Liebe „das grausamste Spiel zum Krallenschärfen gegen sich selbst“. Nadeschda Mandelstam über Marina Zwetajewa (1892-1941): „Sie war vollkommen eigensinnig ... Sie suchte in allem die Ekstase und die Absolutheit des Gefühls. Sie brauchte die Ekstase nicht nur in der Liebe, sondern auch im Verlassenwerden, in der Einsamkeit, im Unglück
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